Aktuelles - News

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AKTUELLE STELLENAUSSCHREIBUNG:

 

Die „Initiative Christlicher Orient“ unterstützt seit mehr als 30 Jahren die Christen im Orient. Zahlreiche Hilfsprojekte werden jedes Jahr umgesetzt. Zudem informiert die ICO über die Kirchen bzw. das Christentum im Nahen Osten sowie die gesellschaftlichen und politischen Vorgänge vor Ort.

 

Ab 9. Jänner 2023 suchen wir:

BUCHHALTER*IN mit Assistenzaufgaben (m/w/d)
Mit einem Stundenausmaß von 20-25 Wochenstunden

 

Ihre Aufgaben:

  • Allgemeine buchhalterische Aufgaben (z.B. Buchung und Registrierung aller Vereinstransaktionen,
  • Überprüfung von Rechnungen, Vorbereitung und Durchführung von Vorschreibungen und
    Zahlungserinnerungen, Vorbereitung der Jahresabschlüsse)
  • Allgemeine Sekretariatsaufgaben (z.B. Erledigung des Schriftverkehrs, Stammdatenpflege, Datenpflege
    bei unseren Projekten, Telefondienst)
  • Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen
  • Mitwirkung bei der Planung, Organisation und Durchführung diverser Veranstaltungen
  • Mitarbeit bei Medienarbeit

 

Ihre Kompetenzen:

  • Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung (HAK/HBLA mit Matura oder Lehre)
  • Sehr gute buchhalterische Kenntnisse
  • Erfahrung in selbstständiger Büroorganisation
  • Sehr gute MS-Office-Kenntnisse
  • Selbstständiges, strukturiertes Arbeiten
  • Organisationsgeschick und Flexibilität
  • Team-, Kooperations- und Konfliktfähigkeit

 

Wir bieten Ihnen:

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  • Die Arbeit in einem kleinen und feinen Team
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Entlohnung nach dem Gehaltsschema der Diözese Linz, min. € 2.215,00 brutto mtl. (G3) bei 100 % Anstellung.

Wenn Sie sich für die Aufgabe interessieren und aktiv an der Entwicklung der ICO mitwirken möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben ...) senden Sie bitte an:
Mag. Ursula Hois: ursula.hois@christlicher-orient.at

 

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STELLENAUSSCHREIBUNG als PDF
ICO_SI_SEK_22-11-30.pdf
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Weihnachten, Taufen, Geschenkideen und vieles mehr - der NEUE HCO-Katalog ist verfügbar!

Dieser Tage erhielten viele den beliebten jährlichen HCO-Katalog per Post.

 

Ein Großteil der hiermit bestellbaren Artikel werden von unseren Projektpartnern aus dem Heiligen Land in Handarbeit gefertigt, und jeder stellt für sich ein Unikat dar (Olivenholz-Artikel, Glasscherben-Engel etc.).

Sollten Sie (noch) nicht zu den EmpfängerInnen des HCO-Kataloges gehören, so besteht hier die Möglichkeit, bereits eine Online-Version (PDF) ansehen/downloaden zu können:

Download
HCO-Katalog 2022/23 herunterladen:
Hinweis: gültig bis 30.09.2023 bzw. solange der Vorrat reicht!
HCO_Katalog_2022_Webk.pdf
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REISEBERICHT-PRÄSENTATION - Besuch einer ICO-Delegation im Nordirak (28.08. bis 02.09.2022)

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Download - Reisebericht-Präsentation, ICO Kurdistan-Reise 2022
Kurdistan-Reise im Herbst 2022.pdf
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Ende August reiste eine hochrangige Delegation der ICO (ICO Vorsitzender Slawomir Dadas, die neue Geschäftsführerin Ursula Hois, Projektkoordinator Stefan Maier sowie Vorstandsmitglied Georg Pulling ) zusammen mit Journalistinnen und Journalisten in den Nordirak.

 

Begleitet wurde die Delegation vom österreichischen Militärbischof Werner Freistetter , der innerhalb der Bischofskonferenz für den interreligiösen Dialog sowie den Kontakt zu den kirchlichen NGOs zuständig ist.

<< Download der Präsentation siehe links!



Pater Ibrahim Aslabagh (Syrien): „Völlige Abwesenheit von Zukunft“ ARTIKEL IN "DIE FURCHE"

Der Franziskanerpater Ibrahim Alsabagh ist seit 2014 in der nordsyrischen Metropole Aleppo tätig. Er hat Jahre der Zerstörung in der Stadt
miterlebt.

Im FURCHE-Gespräch berichtet er, dass alles noch viel schlimmer geworden ist – es fehlt an Brot, Milch, Geld, Medizin …

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LESEN Sie den gesamten ARTIKEL hier:
FURCHE_WIEN_0929_11pdf.pdf
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Pater Ibrahim Aslabagh (Syrien) - AUDIO-BEITRAG: Der vergessene Krieg

Die bedrohliche geographische Nähe des Ukraine-Kriegs hat einen anderen Krieg medial in den Hintergrund rücken lassen - jenen, der seit 2011 in Syrien ausgetragen wird. "Wir sind in Vergessenheit geraten", sagt Pater Ibrahim Aslabagh, "gleichzeitig aber fühlen wir uns getröstet, wenn wir merken, dass Menschen an uns denken, für uns beten, uns unterstützen."
Seit 2014 ist Pater Ibrahim Alsabagh Oberer des örtlichen Franziskanerklosters und Leiter der Pfarre St. Francis in Aleppo. In der vergangenen Woche war er auf Einladung der Initiative Christlicher Orient für einige Tage in Wien. Er gab Einblick in das Leben der Menschen in Aleppo, einer Stadt, die vor ihrer Zerstörung ein florierender Wirtschaftsstandort gewesen ist.

>> Beitrag auf "radio klassik Stephansdom" anhören:

Artikel in den SALZBURGER NACHRICHTEN über Pater Ibrahim Aslabagh: Alle Welt blickt auf die Ukraine. Und Syrien?

GUDRUN DORINGER


SALZBURG. Als Pater Ibrahim vor
neun Jahren von Rom nach Aleppo
gesandt wurde, fragten ihn bei seiner
Ankunft die Menschen dort:
„Pater, woher kommen Sie? Aus
Rom? Wir raten Ihnen, wieder zurückzugehen.
Und nehmen Sie so
viele von unsmit, wie Sie können.“
So erzählt der Franziskanerbruder
IbrahimAlsabagh bei einemBesuch
in Salzburg.

 

>> Lesen die den gesamten Artikel als PDF:

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ARTIKEL SN, 22.09.2022
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ICO-Tagung 2022 in Salzburg - Presse-Nachhall

Im Zuge der kürzlich stattgefundenen ICO-Jahrestagung 2022 in St. Virgil (Salzburg) und deren Nachhall gaben GastrednerInnen sowie ICO-Partner aus den Ländern vor Ort auch der heimischen Presse tiefere Einblicke in die allgemeine Not, sowie auch das eigene Wirken im Rahmen der Hilfe und Unterstützung, für die Christen vor Ort:

 

>> Franziskanerkustos Patton beklagt "vergessenen Krieg" in Syrien (Kathpress)
>> Franziskanerkustos Patton beklagt „vergessenen Krieg" in Syrien (Vatican News)

>> Franziskanerkustos Patton beklagt „vergessenen Krieg" in Syrien (ORF.at)

Oberster Franziskaner im Heiligen Land warnt in Jahresbericht der österreichischen "Initiative chris

tlicher Orient" (ICO) vor "Globalisierung des Hasses" und "Globalisierung der Lügen" - ICO konnte 2021 im Nahen Osten 93 Hilfsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Millionen Euro realisieren

 

>> Bischof aus Damaskus warnt vor Nahem Osten ohne Christen

Armenischer Bischof Nalbandian bei Tagung der "Initiative Christlicher Orient" in Salzburg: Orient ohne Christen würde zu weiterer Radikalisierung der Arabischen Welt und zu Konflikten mit dem Westen führen

 

>> Bischof Glettler: "In Zeiten des Krieges den Frieden vorbereiten"
Innsbrucker Bischof bei Jahrestagung der "Initiative Christlicher Orient": "Wir dürfen uns nicht an den Krieg gewöhnen" - Österreichs Syrien-Botschafter Krois skizziert diplomatische Bemühungen Österreichs, an einer Verbesserung der Situation im Land mitzuwirken

>> Oberösterreichischer Jesuit: Unvorstellbare Not in Syrien

In der syrischen Stadt Homs wirkender Ordensmann Gerald Baumgartner berichtet bei Salzburger ICO-Tagung vom Alltag der Menschen: Ein Monatsgehalt für zehn Liter Benzin, viele Tage ohne Wasser und Strom - Wer Krebs hat, stirbt"

 

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ARTIKEL - KIRCHENZEITUNG zu Pater Baumgartner
KIR_1022.pdf
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Ausführlicher REISEBERICHT über die NORDIRAK-Reise der ICO-Delegation (August/September 2022)

Ende August organisierte die ICO eine Multiplikatoren-Reise in den Nordirak. Neben mehreren VertreterInnen der ICO waren auch der österreichische Militärbischof Werner Freistetter, der innerhalb der österreichischen Bischofskonferenz für die Themen „Weltkirche“ und „Weltreligionen“ zuständig ist, sowie JournalistInnen und ein Vertreter der Wiener Pfarre Ober St. Veit (die mit der chaldäischen Pfarre Enishke in Kurdistan durch eine Pfarr-Partnerschaft verbunden ist, Teil der Delegation.


REISEBERICHT

Ausführliche Schilderungen und Eindrücke zur Lage im Nordirak lesen Sie in unserem ausführlicheren Reisebericht (PDF):

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REISEBERICHT - NORDIRAK 2022
Verfasst von MMag. Georg Pulling.
Reisebericht_Nordirak_22.pdf
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FOTOS:

01: Freundschaftliche Begegnung: ICO-Obmann Slawomir Dadas, Bischof Felix Al-Shabi und Bischof Werner Freistetter.
02: Im Kindergarten von Zakho: ICO-Obmann Dadas und Pfarrer Samir Youssif testen die von der ICO gesponsorten Spielgeräte.
03: Der ICO-Delegierte in Zakho, Daniel Zuhair, im Gespräch mit der neuen ICO-Geschäftsführerin Ursula Hois.
04: Lokalaugenschein im Dorf Nafkandala. Slawomir Dadas, Daniel Zuhair und der Bürgermeister von Nafkandala.
05: Dieses Gewächshaus in Nafkandala hat die ICO finanziert.
06: Ein Besuch bei der ICO-Partnerorganisation CAPNI (Christian Aid Programm for North Iraq) in Dohuk.
07: Auch die Schwestern der "Kongregation der Töchter des Heiligen Herzens Jesu" in Dohuk freuen sich über den ICO-Besuch.
08: Menschlichkeit zählt: Die Schwestern betreiben ein Altenheim für Frauen, die niemanden mehr haben.
09: 2014 mussten zigtausende Jesiden vor der IS-Terrormiliz aus der Ninive-Ebene fliehen. Viele tausend Jesiden müssen immer noch in Flüchtlingslagern leben.
10: Dohuk: Bischof Azad Sabri Shaba feeut sich über ICO-Gastgeschenke.

 

01: Lokalaugenschein im zerstörten Zentrum von Mossul, wo im März 2021 auch Papst Franziskus für den Frieden betete.
02: ICO-Obmann Slawomir Dadas und ICO-Geschäftsführerin Ursula Hois vor der schwer beschädigten Georgskirche, die vom IS als Bombenwerkstatt missbraucht wurde.
03: Militärbischof Werner Freistetter und der chaldäische Erzbischof Michael Najeeb Moussa in den Ruinen der früheren chaldäischen Patriarchatskirche in der Altstadt von Mossul.
04: Ein Zeichen der Versöhnung und Verständigung¨Militärbischof Freistetter und Erzbischof Moussa mit dem muslimischen Schlüsselwärter der Georgskirche.
05: In der Altstadt von Mossul ist das Ausmaß der Zerstörung nach wie vor ungeheuerlich. Was nicht schon die IS-Terrormiliiz zerstörte, wurde bei der Rückeroberung durch irakische und kurdische Truppen dem Erdboden gleichgemacht.
06: Gebet für den Frieden in der chaldäischen Pauluskirche in Mossul.
01: Zu Besuch bei Pfarrer Imad Gargees in Mangesh.
02: In der (alten) Kirche von Enishke mit Pfarrer Samir Youssif.
03: Treffen mit den Studentinnen und Studenten in Enishke, die von der Wiener Pfarre Ober St. Veit unterstützt werden.
04: Ein Lokalaugenschein und Gerätetest im Kindergarten von Enishke, der von der ICO finanziert wurde. Dieser Tage soll eine Erweiterung erfolgen.
05 und 06: Heilige Messe im Pastoralzentrum von Enishke, das von der ICO finanziert wurde.
07: Feier zu Ehren der ICO-Delegation im Pastoralzentrum von Enishke: Pfarrer Samir Youssif gibt den Takt vor.
08 - 10: Ehrengeschenke der Pfarre Enishke für die ICO-Delegationsmitglieder.


DIE TAGESPOST-Artikel - Impressionen aus dem Nordirak

Stefan Baier war Mitreisender einer ICO-Delegation in den Nordirak (Ende August 2022) und berichtet in zwei Artikeln über seine Erfahrungen sowie über die Lage vor Ort:

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"Durchs milde Kurdistan"
Von Stefan Baier, Die Tagespost (08. 09.2022)
DieTagespostNr36-2022s7.pdf
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"Getränkt vom Blut der Märtyrer"
Von Stefan Baier, Die Tagespost (08.09.2022)
DieTagespostNr36-2022s9.pdf
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ICO-Jahresbericht 2021 veröffentlicht

Der ICO-Jahresbericht für das Jahr 2021 ist nun online, wie auch als Print-Version verfügbar:

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2021_Jahresbericht_Web.pdf
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RUPERTUSBLATT berichtet über Nordirakreise der ICO-Delegation

Ein Beitrag im aktuellen Rupertusblatt behandelt den kürzlich erfolgten Besuch einer ICO-Delegation, u. a. mit Bischof Werner Freistetter, im Nordirak.

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Rupertusblatt_0911_1.pdf
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HERZLICHEN DANK AUS SYRIEN AN DIE ICO UND IHRE SPENDERINNEN UND SPENDER

Während sich der Sommer hierzulande dem Ende zuneigt, fanden auch die von der ICO finanzierten Sommeraktivitäten in Syrien nun ihren Abschluss.

In der syrisch-katholischen Pfarre von Toumine in Zentralsyrien kümmerte sich Team von 24 Betreuerinnen und Betreuern zwei Monate lang um 160 teilnehmenden Kinder. Neben den gemeinsamen Freizeitaktivitäten (u. a. ein Tag im Schwimmbad) gab es auch Englisch-Kurse.

Gerne teilen wir hiermit auch mit unseren Spenderinnen und Spendern den herzlichen Dank der Kinder, Betreuerinnen sowie der Pfarre weiter.



Wissenswertes zu den von der ICO unterstützte Ferienaktivitäten im Nahen Osten:

FOTOS: Aleppo/Syrien

FOTOS: Toumine/Syrien

FOTOS: Ajeltoun/Libanon

FOTOS: Enishke/Nordirak

Sechswöchige Ferienaktivitäten in Aleppo/Syrien

Den Anfang machten die sechswöchigen Ferienaktivitäten für hunderte Kinder in der katholischen Pfarre St. Franziskus im syrischen Aleppo. An vier Tagen in der Woche nahmen jeden Tag ca. 500 Kinder am Ferienprogramm teil (je zur Hälfte in den Räumlichkeiten der Pfarre bzw. außerhalb, etwa bei Ausflügen oder Picknicks). Jedes Kind durfte im Rahmen eines Rotationsprinzips an zwei Tagen in der Woche kommen und somit einmal an Aktivitäten in der Pfarre und einmal an einem Ausflug teilnehmen.

 

Insgesamt kamen somit fast tausend Kinder in den Genuss eines abwechslungsreichen Programms mit künstlerischen und sportlichen Aktivitäten und Wettkämpfen (Basketball, Handball und Fußball), Basteln und Musizieren sowie Gruppenarbeiten. Das tägliche Programm endete immer mit einem gemeinsamen Mittagessen, wodurch sichergestellt werden konnte, dass die Kinder zumindest einmal am Tag eine gute und reichhaltige Mahlzeit erhielten (was viele Familien ihren Kindern zu Hause aufgrund wirtschaftlicher Nöte nicht mehr bieten können).

 

Zum Abschluss des Sommerprogramms Ende Juli erhielten alle teilnehmenden Kinder und Jugendliche ein Schulstart-Set.

 

Ferienprogramm in der Pfarre Toumine/Syrien

Ein weiteres, ähnliches Projekt, „Summer Club“ genannt, fand in den Monaten Juli und August in der Pfarre Toumine in der zentralsyrischen Region Homs statt. Hier konnten dank einer Unterstützung der ICO in Höhe von 6.500 € 160 Kinder, betreut von einem aus 24 Personen bestehenden Team, an vielfältigen Aktivitäten teilnehmen. Einer der Höhepunkte war ein Badetag in einem Schwimmbad. Organisiert wurde dieses Programm von Fr. Iyad Ghanem, einem langjährigen bewährten Projektpartner der ICO von der syrisch-katholischen Kirche.

Ferienlager im Haus St. Josef in Ajeltoun/Libanon

In der Schule St. Josef der Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun im Libanon nahmen in den ersten 10 Tagen im August mehr als 60 Kinder im Alter zwischen 4 und 9 Jahren an einem einwöchigen Ferienlager teil. Aufgrund der schlimmen wirtschaftlichen Lage im Land und der explodierenden Kosten hätte dieses Ferienlager ohne die finanzielle Unterstützung der ICO in Höhe von 10.000 € gar nicht stattfinden können. Im Vergleich zu früheren Projekten dieser Art konnten wegen der hohen Transportkosten auch nur wenige Ausflüge unternommen werden, die teilnehmenden Kinder waren aber dennoch glücklich und begeistert über die Chance, an diesem Lager teilnehmen zu können. Ähnlich wie in Aleppo wurden die teilnehmenden Kinder bei diesem Ferienlager kulinarisch verwöhnt und bekamen gut und reichhaltig zu Essen.

„Summer School“ in Enishke/Nordirak

Für die Durchführung einer „Summer School“ in der chaldäischen Pfarre Enishke in der nordirakischen Region Kurdistan verwendete Pfarrer Samir Yousif u.a. auch einen von der ICO erhalten Geldbetrag für ein Zeltlager, das dann aber wegen der Pandemie nichtmehr hatte stattfinden können. Fünf Wochen lang nahmen stattdessen 150 Kinder und Jugendliche aus Enishke und vier umliegenden Dörfern jeweils an drei Wochentagen (Dienstag, Donnerstag und Freitag) an vielfältigen Aktivitäten (Katechese, Musik, Spiele, Chaldäische Sprache,...) teil. Der Titel lautete: "With love and mercy, we grow together with joy and peace".



EIN HERZLICHES WILLKOMMEN SOWIE EIN EMOTIONALER ABSCHIED ZUGLEICH

Mag. Ursula Hois (links) und Mag. Romana Kugler (rechts)

Mit 01. September dürfen wir Mag. Ursula Hois als neue Generalsekretärin/Geschäftsführerin der ICO herzlichst willkommen heißen!

Ursula Hois lebt in Wels, ist verheiratet sowie Mutter zweier Kinder und war zuletzt Regionalkoordinatorin der Caritas. Sie sieht - laut ihrer Vorstellung in der September-Ausgabe der ICO-Zeitung - ihre "Berufung" in diese Position als große Ehre und vollzieht ihren Einstand sogleich "hautnah" im Rahmen einer mehrtägigen ICO-Projektreise in den Nordirak (mehr zur Nordirak-Reise der ICO-Delegation finden Sie hier auf der ICO-Facebook-Seite).

Gleichzeitig gilt es Danke zu sagen und Abschied zu nehmen:
Romana Kugler hat als nunmehr ehemalige Generalsekretärin bzw. Geschäftsführerin die ICO in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt und vorangebracht.

Die ICO ist ein kleines Hilfswerk mit wenigen fixen Strukturen. Wer bei der ICO arbeitet, sollte (fast) alles können und sich für nichts zu schade sein. Hier muss jede/jeder anpacken, wo es gerade nötig ist. – Auch dafür stand Romana beispielhaft. Nun führt sie ihr Lebensweg weiter.

Wir können Romana Kugler nur alles erdenklich Gute sowie Gottes Segen wünschen! Zugleich freuen wir uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Ursula Hois!

Das ICO-Team


Verteilung von Schulmaterialien in St. Francis/Aleppo/Syrien

Am Ende der vom Hilfswerk Initiative Christlicher Orient finanzierten sechswöchigen Ferien-Aktivitäten für hunderte Kinder in der katholischen Pfarre St. Francis in Aleppo erhielten alle teilnehmenden Kinder einen mit Schulmaterialien gut gefüllten Schul-Rucksack als Starthilfe für das kommende Schuljahr.

 

Die ICO finanzierte die Ausstattung von 550 Kindern, während ein anderer Partner der Pfarre die Ausstattung der übrigen Kinder finanzierte. Die Freude der Kinder, aber auch der Eltern - wegen der finanziellen Entlastung in überaus schwierigen Zeiten - war groß.



Jubiläum in der Sozialküche in Aleppo/Syrien: 200.000ste warme Mahlzeit ausgegeben!

Wir freuen uns hiermit über ein ganz besonderes Jubiläum in der von der ICO mitbegründeten Sozialküche der katholischen Pfarre St. Francis im syrischen Aleppo. Dort konnte erst kürzlich die 200.000ste warme Mahlzeit zubereitet und an Bedürftige verteilt werden.

Nun gilt es aber auch hier, die Mittel für die Fortsetzung der so überaus wichtigen Arbeit dieser Einrichtung zu sichern.



Schuljause in der Schule St. Josef in Ajeltoun/Libanon

Mit Mitteln der sehr engagierten Initiative „Hilfe für Kinder in Nahost“ aus der Pfarre Maishofen/Sbg. und Fördermitteln der Salzburger Landesregierung finanzierte die ICO im gerade zu Ende gehenden Schuljahr eine tägliche Schuljause in der Schule St. Josef der Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun/Libanon (ein ähnliches Projekt gibt es auch in der Schule St. Vinzenz der Schwestern von Besançon in Baskinta).

 

Angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage im Land und der Not vieler Familien war dieses Projekt eine wertvolle Unterstützung, wie u. a. die Direktorin der Schule, eine Lehrerin und eine der Köchinnen in ihren Videobotschaften (siehe unten sowie rechte Spalte) bekräftigen.



Österreichischer Botschafter besucht Pfarre St. Francis in Aleppo/Syrien

Die katholische Pfarre St. Francis in der vom Krieg so schwer betroffenen Stadt Aleppo ist einer der wichtigsten Partner der ICO in Syrien, die zahlreiche wichtige Hilfsprojekte in der Pfarre unterstützt und dadurch vielfach erst ermöglicht.

 

Davon konnte sich kürzlich auch der österreichische Botschafter in Syrien, Dr. Peter Krois, bei einem Besuch in der Pfarre überzeugen. So besuchte er die mit Mitteln der ICO geschaffene Sozialküche sowie die ebenfalls von der ICO finanzierten Sommeraktivitäten für Kinder und Jugendliche (Bericht zu den Sommeraktivitäten siehe unten).



Ferienaktivitäten 2022 in Aleppo/Syrien

Traditionell unterstützt die ICO in den Sommerferien Ferienlager und Freizeitaktivitäten verschiedener lokaler Partner, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

 

Heuer macht die katholische Pfarre St. Francis in Aleppo den Anfang. Schon bald nach dem Ende des Schuljahres und dem Beginn der Sommerferien begann ein sechswöchiges Ferienprogramm, an dem heuer eine Höchstzahl von annähernd tausend Kindern teilnehmen. Diese werden im Anschluss an die vielfältigen Aktivitäten, die jeweils am Vormittag stattfinden, zu Mittag in der Pfarre auch verpflegt.

 

In Vorbereitung sind dzt. ähnliche Aktivitäten der syrisch-katholischen Kirche in der zentralsyrischen Pfarre Toumine, später folgt dann noch ein Ferienlager für bedürftige Schüler in der Schule St. Josef in Ajeltoun/Libanon. Auch diese beiden Projekte werden jeweils von der ICO finanziert.  



ICO-FINANZIERTE PHOTOVOLTAIK-PROJEKTE IM LIBANON

 

Die Elektrizitätsversorgung im Libanon ist katastrophal - aus dem öffentlichen Netz gibt es nur 1 - 2 Stunden Strom pro Tag. Besonders Institutionen benötigen aber Strom, doch der Betrieb von Notstromgeneratoren ist sehr kostenintensiv.

 

Um Abhilfe zu schaffen, unterstützte die ICO in letzter Zeit zwei Projekte zwecks Errichtung von Photovoltaik-Anlagen:

 

1. Das Waisenhaus der Antonius-Schwestern in der Ortschaft Achkout im Libanongebirge wurde mit einem Betrag von 10.000 € für die Installierung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unterstützt. Die Anlage wurde im März 2022 installiert. Die ICO dankt in diesem Zusammenhang dem Fördererkreis rund um Peter Spielmann in Aschaffenburg/Deutschland für die Finanzierung dieses wichtigen Anliegens.

2. Weiters folgte die Installierung einer derartigen Anlage in der Schule St. Franziskus von Assisi der Franciscan Missionary Sisters of the Sacred Heart in der Ortschaft Menjez, gelegen der sehr armen Provinz Akkar im äußersten Norden des Landes.

 

Die ICO will in beiden Fällen dazu beitragen, dass libanesische Sozialeinrichtungen die durch eine landesweite Energiekrise verursachten Auswirkungen besser zu bewältigen vermögen und hofft, dank weiterer Spenden auch zukünftig derartige Projekte unterstützen zu können...

 



ICO- UND HCO-DELEGATION IM TUR ABDIN (März 2022)

Download REISETAGEBUCH:

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2022_Reisetagebuch Tur Abdin.pdf
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Eine kleine ICO/HCO-Delegation bereiste von 21. bis 26. März 2022 den Tur Abdin. Neben dem Besuch der Bischöfe und der Klöster des Tur Abdin gilt der Besuch auch den verbliebenen christlichen Dörfern der Region, wo die kleine Abordnung aus Österreich überall sehr herzlich begrüßt wurde.

Überall unvergessen ist „Father Hans“. Dahinter verbirgt sich der ICO-Gründer Hans Hollerweger, der in den späten 1980er und 1990er-Jahren unermüdlich den Tur Abdin bereist hat, und den Menschen in schwierigen Zeiten mit Hilfsprojekten Hoffnung schenken konnte.

 

Anliegen von ICO bzw. HCO ist es auch heute, den wenigen verbliebenen Christen vor Ort zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

 

<< Interessante Details zu dieser Reise finden Sie im PDF links oben!



Christliche kurdische Abgeordnete dankt der ICO und ihren SpenderInnen

Die christliche Abgeordnete des kurdischen Regionalparlaments Clara Odisho nahm aus eigener Initiative Kontakt mit ICO-Projektkoordinator Stefan Maier während seiner jüngsten Projektreise in die nordirakische Region Kurdistan auf.

Sie habe schon viel von den vielfältigen Aktivitäten der ICO in der Region gehört und es sei ihr ein persönliches Anliegen, der ICO für die langjährige Tätigkeit zugunsten der Bevölkerung in Kurdistan zu danken. Sie übergab deshalb eine Gedenkplakette an Stefan Maier, die dieser stellvertretend für die vielen Spenderinnen und Spender der ICO dankend annahm.

 

 

Foto (v. l. n. r.): Pater Samir aus Enishke, Stefan Maier, Clara Odisho



ICO-KURDISTAN-Reise 2022 - Präsentation (Download)

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Download - Präsentation Kurdistan-Reise 2022
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Von 17. bis 24. Februar bereiste ICO-Projektkoordinator Stefan Maier die nordirakische Region Kurdistan, um dort die vielen von der ICO unterstützten Projekte verschiedener Partner zu besuchen.
Er traf u. a. mit drei Bischöfen verschiedener chaldäischer Diözesen zusammen und besuchte zusammen mit dem lokalen ICO-Delegierten zahlreiche Dörfer, in denen die ICO zum Teil schon seit vielen Jahren tätig und dadurch sehr bekannt ist. Seine Eindrücke fasste er in einer Präsentation zusammen, bei deren Betrachtung man Stefan Maier zumindest fotografisch auf seiner Rundreise durchs gar nicht so wilde Kurdistan begleiten kann.


Einweihung in Baskinta Libanon Oktober 2021

Einer der Höhepunkte des Libanon-Besuchs von Stefan Maier war die Einweihung mehrerer von der ICO (auch mit Unterstützung verschiedener Fördergeber) finanzierter Projekte in der Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern von Besançon in Baskinta im Libanongebirge zusammen mit dem österreichischen Botschafter im Libanon. Lesen Sie mehr darüber, was eingeweiht wurde und wer dies mit ermöglicht hat und schauen Sie sich die Bildergalerie sowie Videos des fröhlichen Festes an, das die Kinder zu diesem Anlass vorbereitet haben…




Erkundungstour des ICO-Delegierten in Kurdistan

Im Mai und Juni 2021 unternahm Daniel Zuhair, der lokale Delegierte der ICO in der nordirakischen Region Kurdistan, eine ausgedehnte Erkundungstour durch die christlichen Dörfer rund um die Stadt Zakho. Ziel war es, einerseits die vielfältigen in den vergangenen Jahren von der ICO in diesen Dörfern finanzierten Hilfsprojekte wieder einmal zu besuchen und sich ein Bild von der aktuellen Situation vor Ort zu verschaffen. Darüber hinaus wollte er mehr über die drängendsten Probleme und Bedürfnisse der Menschen erfahren, damit neue Hilfsaktivitäten zielgerichtet geplant werden können. Die mit Finanzierung der ICO in den vergangenen Jahren realisierten Projekte decken eine unglaubliche Bandbreite ab: Von der Errichtung von Pfarrhöfen und Pfarrkindergärten sowie deren Ausstattung über die Finanzierung von Bussen für den Schülertransport, den Ankauf von Traktoren für die Landwirtschaft und von Notstromgeneratoren, der Errichtung von Gewächshäusern, der Anlage von Fußballplätzen bis hin zur Verteilung von Schafen, Hühnern, Bienenstöcken an Landwirte und von Nähmaschinen an Frauen. Dazu kommt die oftmalige Verteilung von Lebensmittelpaketen für bedürftige Familien und von Kerosin zum Heizen im Winter.

 

Daniel Zuhair traf bei diesen Besuchen jeweils den örtlichen Pfarrer, den „Mokhtar“ (Bürgermeister oder Dorfvorsteher) sowie Bewohnerinnen und Bewohner des jeweiligen Dorfes, wobei er darauf achtete, dass möglichst alle Altersgruppen vertreten waren, um sich entsprechen Gehör zu verschaffen. Zahlreiche neue Anliegen wurden an ihn in der Hoffnung herangetragen, dass die ICO hier helfend tätig werden möge. Auch hier reichen die Wünsche von diversen Renovierungen über die Reparatur eines Wasserreservoirs bis zum Ankauf von Computern, von der Errichtung eines Kinderspielplatzes über Material und Spielgeräte für Kindergärten bis zum Ankauf von Notstromgeneratoren. Die Auswertung der Ergebnisse und die Priorisierung der Wünsche nach Dringlichkeit und Relevanz wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber sicherlich werden heuer noch einige Anliegen umgesetzt und realisiert werden können.



Chaldäischer Erzbischof von Erbil im Interview zum Papstbesuch

Vielleicht haben Sie ja in der einen oder anderen Weise

den historischen Besuch von Papst Franziskus im Irak

Anfang März dieses Jahres mitverfolgt? Die Visite des Heiligen

Vaters war jedenfalls ein beeindruckendes Ereignis. Wir haben dies zum Anlass genommen unsere Partner und Freunde im Irak zu Wort kommen zu lassen. Den chaldäischen Erzbischof von Erbil, Bischof Warda haben wir um ein Interview gebeteten.

Wie hat er den Papstbesuch erlebt und was könnte das für eine

hoffentlich bessere Zukunft des Irak und seine Menschen

einschließlich der Christen bedeuten? Auf diese und noch mehr Fragen antwortet uns Bischof Warda!



Unterstützung durch die Salzburger Landesregierung:

Der Gesamtumfang für das Projekt in St. Josef beträgt 24.000 € (wobei die Salzburger Landesregierung die Hälfte beisteuern wird) und für das Projekt in Baskinta 28.500 € (wovon die Salzburger Landesregierung 15.000 € beitragen wird). Die ICO bedankt sich bei den beiden Solidaritätsgruppen und der Salzburger Landesregierung sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung.

In Salzburg gibt es zwei sehr aktive Initiativen, die die Arbeit der ICO im Libanon tatkräftig unterstützen. Das eine ist die schon seit längerem existierende Solidaritätsgruppe „Zukunft für den Libanon“ aus Koppl, die vom früheren Pfarrer des Ortes, Rudolf Weberndorfer, ins Leben gerufen worden war. Diese Gruppe unterstützt seit ihrer Gründung über die ICO die Schule St. Vinzenz der Schwestern von Besançon in Baskinta im Libanongebirge. Nach seinem Wechsel in den Pfarrverband Glemmtal gründete Rudolf Weberndorfer nach dem Vorbild der Koppler Initiative auch in der Pfarre Maishofen eine neue Selbstbesteuerungsgruppe, die den Namen „Hilfe für Kinder in Nahost“ trägt und die Schule St. Josef der Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun unterstützt. Beide Initiativen haben zu Jahresbeginn Projekte über den Entwicklungspolitischen Beirat bei der Salzburger Landesregierung eingebracht, die bei der kürzlich stattgefundenen Frühjahrssitzung des Beirates erfreulicherweise bewilligt wurden. In der Schule St. Josef kann so die Arbeit eines Spezialistenteams mit traumatisierten und verhaltensauffälligen Kindern sowie Kindern mit schulischem Rückstand ein weiteres Jahr fortgesetzt werden. Und in der Schule St. Vinzenz in Baskinta sollen die völlig veraltete Schulbibliothek sowie der Saal für den Biologie-, Physik- und Chemie-Unterricht von Grund auf modernisiert und renoviert werden.


Kontakt

Fröbelstraße 30
4020 Linz

 

+ 43 676 8776 6483

office(a)christlicher-orient.at

 

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag bis Donnerstag
09:00-12:00 telefonisch

Wenn Sie persönlich vorbeikommen möchten, dann bitten wir vorher einen Termin zu vereinbaren - per Telefon
0676 8776 6483 oder Email office@christlicher-orient.at