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Verteilung von Schulmaterialien in St. Francis/Aleppo/Syrien

Am Ende der vom Hilfswerk Initiative Christlicher Orient finanzierten sechswöchigen Ferien-Aktivitäten für hunderte Kinder in der katholischen Pfarre St. Francis in Aleppo erhielten alle teilnehmenden Kinder einen mit Schulmaterialien gut gefüllten Schul-Rucksack als Starthilfe für das kommende Schuljahr.

 

Die ICO finanzierte die Ausstattung von 550 Kindern, während ein anderer Partner der Pfarre die Ausstattung der übrigen Kinder finanzierte. Die Freude der Kinder, aber auch der Eltern - wegen der finanziellen Entlastung in überaus schwierigen Zeiten - war groß.


Neue Ausgabe - Information Christlicher Orient - Heft 91, Juli 2022

Lesen Sie u. a. in der neuen Ausgabe der ICO-Zeitung:

  • Abschied: nach mehr als 8 Jahren als Geschäftsführerin von ICO/HCO nimmt Frau Mag. Romana Kugler Abschied ............................................................. Seite 2
  • Naher Osten: Lachen und Lernen – Die Kinder
    haben ein Recht darauf .....................
    Seite 4
  • Österreich: Ein Besuch bei den armenisch-katholischen
    Mechitharisten in Wien ......................
    Seite 9
  • Syrien: Lokalaugenschein: Kein Mehl und kein Benzin, dafür umso mehr Not und Elend ............................................................. Seite 14
  • Türkei: Die größte armenische Kirche im Nahen Osten ist wieder geöffnet .................................. Seite 16


Jubiläum in der Sozialküche in Aleppo/Syrien: 200.000ste warme Mahlzeit ausgegeben!

Wir freuen uns hiermit über ein ganz besonderes Jubiläum in der von der ICO mitbegründeten Sozialküche der katholischen Pfarre St. Francis im syrischen Aleppo. Dort konnte erst kürzlich die 200.000ste warme Mahlzeit zubereitet und an Bedürftige verteilt werden.

Nun gilt es aber auch hier, die Mittel für die Fortsetzung der so überaus wichtigen Arbeit dieser Einrichtung zu sichern.



Schuljause in der Schule St. Josef in Ajeltoun/Libanon

Mit Mitteln der sehr engagierten Initiative „Hilfe für Kinder in Nahost“ aus der Pfarre Maishofen/Sbg. und Fördermitteln der Salzburger Landesregierung finanzierte die ICO im gerade zu Ende gehenden Schuljahr eine tägliche Schuljause in der Schule St. Josef der Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun/Libanon (ein ähnliches Projekt gibt es auch in der Schule St. Vinzenz der Schwestern von Besançon in Baskinta).

 

Angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage im Land und der Not vieler Familien war dieses Projekt eine wertvolle Unterstützung, wie u. a. die Direktorin der Schule, eine Lehrerin und eine der Köchinnen in ihren Videobotschaften (siehe unten sowie rechte Spalte) bekräftigen.



Österreichischer Botschafter besucht Pfarre St. Francis in Aleppo/Syrien

Die katholische Pfarre St. Francis in der vom Krieg so schwer betroffenen Stadt Aleppo ist einer der wichtigsten Partner der ICO in Syrien, die zahlreiche wichtige Hilfsprojekte in der Pfarre unterstützt und dadurch vielfach erst ermöglicht.

 

Davon konnte sich kürzlich auch der österreichische Botschafter in Syrien, Dr. Peter Krois, bei einem Besuch in der Pfarre überzeugen. So besuchte er die mit Mitteln der ICO geschaffene Sozialküche sowie die ebenfalls von der ICO finanzierten Sommeraktivitäten für Kinder und Jugendliche (Bericht zu den Sommeraktivitäten siehe unten).



Ferienaktivitäten 2022 in Aleppo/Syrien

Traditionell unterstützt die ICO in den Sommerferien Ferienlager und Freizeitaktivitäten verschiedener lokaler Partner, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

 

Heuer macht die katholische Pfarre St. Francis in Aleppo den Anfang. Schon bald nach dem Ende des Schuljahres und dem Beginn der Sommerferien begann ein sechswöchiges Ferienprogramm, an dem heuer eine Höchstzahl von annähernd tausend Kindern teilnehmen. Diese werden im Anschluss an die vielfältigen Aktivitäten, die jeweils am Vormittag stattfinden, zu Mittag in der Pfarre auch verpflegt.

 

In Vorbereitung sind dzt. ähnliche Aktivitäten der syrisch-katholischen Kirche in der zentralsyrischen Pfarre Toumine, später folgt dann noch ein Ferienlager für bedürftige Schüler in der Schule St. Josef in Ajeltoun/Libanon. Auch diese beiden Projekte werden jeweils von der ICO finanziert.  



Graduierung im Kindergarten Enishke/Nordirak

Vor mehreren Jahren hat die ICO zusammen mit Kirche in Not auf Initiative von Pfarrer Samir Yousif in der chaldäischen Pfarre Enishke in der nordirakischen Region Kurdistan die Errichtung eines Pfarrkindergartens finanziert. Dieser wird sehr gut geführt und die Kinder werden hier bestens betreut und auf die Schule vorbereitet.

 

Der Kindergarten ist von großer Bedeutung für die Pfarre, weshalb sich Pfarrer Samir am 21. Juni sehr über die inzwischen bereits neunte Graduierung eines Jahrgangs von Kindern freute. Viele christliche und kurdische Familien aus umliegenden Dörfern würden nur zu gerne ihre Kinder in Enishke in den Kindergarten schicken, doch dieser ist leider zu klein dafür. Aus diesem Grund hofft Pfarrer Samir auf eine baldige Vergrößerung des Kindergartens (konkret durch eine Aufstockung durch ein zusätzliches Stockwerk), idealerweise noch in diesem Sommer, um ab Schulbeginn im Herbst eine deutlich größere Zahl von Kindern aufnehmen zu können.



ICO-FINANZIERTE PHOTOVOLTAIK-PROJEKTE IM LIBANON

 

Die Elektrizitätsversorgung im Libanon ist katastrophal - aus dem öffentlichen Netz gibt es nur 1 - 2 Stunden Strom pro Tag. Besonders Institutionen benötigen aber Strom, doch der Betrieb von Notstromgeneratoren ist sehr kostenintensiv.

 

Um Abhilfe zu schaffen, unterstützte die ICO in letzter Zeit zwei Projekte zwecks Errichtung von Photovoltaik-Anlagen:

 

1. Das Waisenhaus der Antonius-Schwestern in der Ortschaft Achkout im Libanongebirge wurde mit einem Betrag von 10.000 € für die Installierung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unterstützt. Die Anlage wurde im März 2022 installiert. Die ICO dankt in diesem Zusammenhang dem Fördererkreis rund um Peter Spielmann in Aschaffenburg/Deutschland für die Finanzierung dieses wichtigen Anliegens.

2. Weiters folgte die Installierung einer derartigen Anlage in der Schule St. Franziskus von Assisi der Franciscan Missionary Sisters of the Sacred Heart in der Ortschaft Menjez, gelegen der sehr armen Provinz Akkar im äußersten Norden des Landes.

 

Die ICO will in beiden Fällen dazu beitragen, dass libanesische Sozialeinrichtungen die durch eine landesweite Energiekrise verursachten Auswirkungen besser zu bewältigen vermögen und hofft, dank weiterer Spenden auch zukünftig derartige Projekte unterstützen zu können...

 



ICO- UND HCO-DELEGATION IM TUR ABDIN (März 2022)

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Eine kleine ICO/HCO-Delegation bereiste von 21. bis 26. März 2022 den Tur Abdin. Neben dem Besuch der Bischöfe und der Klöster des Tur Abdin gilt der Besuch auch den verbliebenen christlichen Dörfern der Region, wo die kleine Abordnung aus Österreich überall sehr herzlich begrüßt wurde.

Überall unvergessen ist „Father Hans“. Dahinter verbirgt sich der ICO-Gründer Hans Hollerweger, der in den späten 1980er und 1990er-Jahren unermüdlich den Tur Abdin bereist hat, und den Menschen in schwierigen Zeiten mit Hilfsprojekten Hoffnung schenken konnte.

 

Anliegen von ICO bzw. HCO ist es auch heute, den wenigen verbliebenen Christen vor Ort zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.

 

<< Interessante Details zu dieser Reise finden Sie im PDF links oben!




Christliche kurdische Abgeordnete dankt der ICO und ihren SpenderInnen

Die christliche Abgeordnete des kurdischen Regionalparlaments Clara Odisho nahm aus eigener Initiative Kontakt mit ICO-Projektkoordinator Stefan Maier während seiner jüngsten Projektreise in die nordirakische Region Kurdistan auf.

Sie habe schon viel von den vielfältigen Aktivitäten der ICO in der Region gehört und es sei ihr ein persönliches Anliegen, der ICO für die langjährige Tätigkeit zugunsten der Bevölkerung in Kurdistan zu danken. Sie übergab deshalb eine Gedenkplakette an Stefan Maier, die dieser stellvertretend für die vielen Spenderinnen und Spender der ICO dankend annahm.

 

 

Foto (v. l. n. r.): Pater Samir aus Enishke, Stefan Maier, Clara Odisho



Syrien: 11 Jahre nach dem Ausbruch des Krieges

In seinem Rundbrief teilt Pater Ibrahim Alsabagh von den Franziskannern in Aleppo seine Gedanken, Sorgen und Nöte mit uns. Lesen Sie selbst wie die Menschen in Syrien in die Zukunft blicken und wie nahe der Krieg in der Ukraine auch in Syrien ist.

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ICO-KURDISTAN-Reise 2022 - Präsentation (Download)

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Download - Präsentation Kurdistan-Reise 2022
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Von 17. bis 24. Februar bereiste ICO-Projektkoordinator Stefan Maier die nordirakische Region Kurdistan, um dort die vielen von der ICO unterstützten Projekte verschiedener Partner zu besuchen.
Er traf u. a. mit drei Bischöfen verschiedener chaldäischer Diözesen zusammen und besuchte zusammen mit dem lokalen ICO-Delegierten zahlreiche Dörfer, in denen die ICO zum Teil schon seit vielen Jahren tätig und dadurch sehr bekannt ist. Seine Eindrücke fasste er in einer Präsentation zusammen, bei deren Betrachtung man Stefan Maier zumindest fotografisch auf seiner Rundreise durchs gar nicht so wilde Kurdistan begleiten kann.



VIDEO - Bäckerei-Projekt des Sozialbüros der Lazaristen

Aufgrund der großen Not vieler bedürftiger Familien im Libanon ist das von der ICO maßgeblich unterstützte Bäckerei-Projekt des Sozialbüros der Lazaristen eine große Hilfe für viele Menschen im Beiruter Armenviertel Nabaa. Jene erhalten im Rahmen dieses Projekts nämlich jeden Tag kostenlose Manakich (eine Art libanesische Pizza, die warm zum Frühstück gegessen wird), die ihnen sogar durch zwei mobile Teams zugestellt werden, wie dieses recht eindrucksvolle Video zeigt.



Berührendes Video von der Sozialküche aus Aleppo/Syrien

Die vom Hilfswerk Initiative Christlicher Orient finanzierte Sozialküche der katholischen Pfarre St. Francis in Aleppo leistet durch die Zubereitung und Verteilung von täglich ca. tausend warmen Mahlzeiten eine unschätzbare Hilfe für die Bedürftigsten in der vom Krieg so schwer betroffenen Stadt.
Die meisten Personen kommen selbst in die Einrichtung, um sich das Essen abzuholen und essen dann bei sich zu Hause. Viele weiter entfernt wohnende alte, kranke und behinderte Menschen sind aber nicht in der Lage, das Essen selbst abzuholen, weshalb ein aus Freiwilligen bestehendes Team der Pfarre jeden Tag aufs Neue in der Stadt unterwegs ist, um diesen Menschen ihre warme Mahlzeit direkt nach Hause zu bringen.

Dieses berührende Video (Anm. rechts) der Pfarre St. Francis zeigt die Zustellung der Mahlzeiten durch das Freiwilligenteam.



Sozialküche Aleppo: 100.000ste warme Mahlzeit ausgegeben

 

In der katholischen Pfarre St. Francis im syrischen Aleppo konnte in der von der ICO finanzierten Sozialküche am 25. Jänner 2022 ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert werden: die 100.000ste warme Mahlzeit konnte an diesem Tag ausgegeben werden.
Die Renovierung des Gebäudes und die Ausstattung der Küche war großteils von der ICO (u.a. mit Fördermitteln der oberösterreichischen Landesregierung) finanziert worden, während für die laufenden Kosten die ICO bislang 100.000 € und die Erzdiözese Köln (über Vermittlung der ICO) weitere 70.000 € zur Verfügung stellten.

 



Einweihung des neuen Basketball-Platzes in der Stadt Zakho in der nordirakischen Region Kurdistan

Hier noch einige Fotos von der Einweihung des neuen Basketball-Platzes in der Stadt Zakho in der nordirakischen Region Kurdistan durch den chaldäischen Ortsbischof Felix Al Shaabi in Anwesenheit des lokalen ICO-Delegierten Daniel Zuhair. Die Errichtung dieses Sportplatzes wurde vom Hilfswerk Initiative Christlicher Orient mit einem Betrag von 14.000 € finanziert. Die Jugendlichen haben den Platz sofort nach der Eröffnung in Beschlag genommen und bespielt.



Syrien: Aleppo - Neues aus der Schule Al Inaya

Dieses Video zeigt recht schön die Aktivitäten im Rahmen des vom Hilfswerk Initiative Christlicher Orient finanzierten Nachhilfe-Unterrichts für das Schuljahr 2021/2022 für schwächere Schüler in der Al Inaya-Schule der griechisch-katholischen Kirche in Aleppo/Syrien.

Ein ganz besonderer Dank and die Spendergruppe rund um Peter Spielmann aus Aschaffenburg. Sie haben dieses Projekt erst ermöglicht.

 

Wir wünschen allen am Programm teilnehmenden Kindern einen guten schulischen Erfolg! Aber sehen Sie am Besten einfach selbst!



Projektreise Libanon Oktober 2021

Vor kurzem ist ICO-Projektkoordinator Stefan Maier von seiner ersten Projektreise seit Ausbruch der Pandemie wieder aus dem Libanon zurückgekehrt. Er brachte viele Eindrücke, Fotos und Videos der in den letzten Monaten von der ICO finanzierten Hilfsprojekte, aber auch mit vielen dringenden Hilfsansuchen unserer engagierten Projektpartner mit, die alles daransetzen, den Menschen in diesem Krisenland in der aktuell so überaus schwierigen Zeit beim Überleben zu helfen. Vor allem der nahende Winter löst angesichts der katastrophalen Wirtschaftslage und des Mangels an Strom vielerorts größte Besorgnis aus. Nach einer längeren – der Pandemie geschuldeten – Zwangspause war im Oktober erstmals wieder eine Projektreise in eines der ICO-Schwerpunktländer möglich.

ICO-Projektkoordinator Stefan Maier erlebte hier ein Rand am Abgrund, in dem im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter ausgehen (es gibt nur noch 1-2 Stunden Strom pro Tag, kaum noch Treibstoff und auch viele Medikamente sind nicht mehr erhältlich). Seine Eindrücke schildert er in einer großen Reportage, die vor wenigen Tagen in der deutschen Tagespost erschienen ist. Lesen Sie die ganze Reportage als PDF im Download (re).

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DieTagespostNr44-2021.pdf
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Einweihung in Baskinta Libanon Oktober 2021

Einer der Höhepunkte des Libanon-Besuchs von Stefan Maier war die Einweihung mehrerer von der ICO (auch mit Unterstützung verschiedener Fördergeber) finanzierter Projekte in der Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern von Besançon in Baskinta im Libanongebirge zusammen mit dem österreichischen Botschafter im Libanon. Lesen Sie mehr darüber, was eingeweiht wurde und wer dies mit ermöglicht hat und schauen Sie sich die Bildergalerie sowie Videos des fröhlichen Festes an, das die Kinder zu diesem Anlass vorbereitet haben…




ICO Tagung 2021

Unter dem Titel „Des-ORIENTierung – Lebenswelten zwischen Orient und Diaspora“ steht die diesjährige Jahrestagung der Initiative Christlicher Orient (ICO) vom 20. bis 21. September 2021 im Salzburger Bildungszentrum St. Virgil. Die christliche Diaspora wird heuer in den Mittelpunkt gestellt, da aufgrund der Einschränkungen rund um Covid-19, die sonst übliche Präsenz von Kirchenvertretern aus dem Orient nicht gesichert ist.


Berufsausbildungskurse in Bartilla

Bartilla ist eine christliche Kleinstadt in der nordirakischen Ninive-Ebene, ca. 20 km von Mossul entfernt und hauptsächlich von syrisch-orthodoxen Christen bewohnt. Der Ort fiel 2014 – wie viele andere Orte der Region – in die Hand der Terroristen des IS und die 3.500 christlichen Familien mussten fliehen und wurden in alle Himmelsrichtungen zerstreut.

Im Frühjahr 2017 begann die langsame und zögerliche Rückkehr der vertiebenen Familien in den Ende 2016 von der IS befreiten, aber fast völlig zerstörten Ort. Aufgrund vieler Probleme, Schwierigkeiten und Hindernisse sind bislang jedoch erst ca. 40 % der einstigen Bewohner in ihren Heimatort zurückgekehrt (nicht wenige der übrigen haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt und leben nun bei Verwandten im Ausland).Um die lokale christliche Community in Bartilla zu unterstützen und um die friedliche Koexistenz mit den im Ort lebenden Shabak zu fördern, wurde Bartilla von der lokalen Hilfsorganisation CAPNI for Humanitarian Aids in Iraq (CAPNI = Christian Aid Program – Nohadra – Iraq) ausgewählt, um ein von der ICO finanziertes Projekt zu realisieren. Konkret geht es dabei um Berufsausbildungskurse sowie Kredite für Arbeit schaffende Maßnahmen. 36 Personen haben bereits erfolgreich an den angebotenen Kursen in den Bereichen „Frisörin“, „Konditorei“ und Handyreparatur“ teilgenommen (diese Spezialisierungen entsprechen den zuvor geäußerten Wünschen der Bewohner), während die sieben Arbeit schaffenden Projekte noch in der Umsetzungsphase sind. Die ICO stellte für dieses wichtige Projekt einen Betrag von 25.000 € zur Verfügung.



Filmtipp: CAPERNAUM - Stadt der Hoffnung

Am 16. Juli 2021 war Stefan Maier, Projektkoordinator der ICO, (im Bild rechts), in die Villa Müller in Feldkirch/Vlbg. eingeladen, um vor der Präsentation des Films CAPERNAUM der libanesischen Filmemacherin Nadine Labaki im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die aktuelle Situation im Libanon und die Lage der Kinder dort zu sprechen. Dabei hatte er auch die Möglichkeit auf die Hilfsprojekte der ICO  – vor allem im Bildungsbereich – hinzuweisen. Sein Diskussionspartner war Bernd Klisch (im Bild links), der Fachbereichsleiter der Flüchtlingshilfe der Caritas Vorarlberg.



Ausserschulisches Projekt für Jugendliche in Latakia

Syrien/Latakia:

In der Küstenstadt Latakia wurden 150 jugendliche Inlandsvertriebene aus anderen Regionen des Landes, die aufgrund von Flucht oder Vertreibung aus dem regulären Schulsystem gefallen sind, durch speziell für ihre Bedürfnisse konzipierte Kurse beim Lesen und Schreiben gezielt gefördert.

 

Das Video (links) gibt einen schönen Überblick über die Aktivitäten.

 

Mehr zum Projekt



Sommeraktivitäten 2021 für Kinder und Jugendliche

Die Schulferien im Sommer sind die Zeit, wo die ICO traditionell Ferienaktivitäten verschiedener lokaler Partner im Nahen Osten für Kinder und Jugendliche finanziell unterstützt und in vielen Fällen erst ermöglicht. In Syrien haben Anfang Juni 2021 bereits die Sommerferien begonnen, weshalb hier die ersten derartigen Aktivitäten schon begonnen haben. In der vom Krieg so schwer betroffenen Stadt Aleppo finanziert die ICO – wie bereits im Vorjahr – mit 20.000 € ein vielfältiges, interessantes und abwechslungsreiches Programm für insg. 750 Kinder und Jugendliche, das von der katholischen Pfarre St. Francis organisiert wird. Das Programm hat am 6. Juni begonnen und wird bis zum 18. Juli dauern. Jeden Tag nehmen 300 Kinder am Programm teil – während 150 Kinder an Aktivitäten im Pfarrzentrum teilnehmen, haben die anderen 150 ein Programm im Freien und das nächste Mal wird gewechselt. Jedes Kind nimmt an zwei Tagen pro Woche teil. Das Angebot umfasst Bewegungsspiele, sportliche Aktivitäten, Gruppenarbeiten zu verschiedenen Themen, Basteln und Malen ebenso wie Ausflüge und Exkursionen. Die Kinder und Jugendlichen, die durch die Kriegsereignisse der vergangenen Jahre so viel Not, Angst, Leid und Schrecken erlebt haben, sollen jetzt einfach nur eine unbeschwerte Zeit verbringen können. Das Programm findet jeweils am Vormittag teil und endet mit einem gemeinsamen Mittagessen. Bei dessen Zubereitung helfen immer auch einige der Eltern auf freiwilliger Basis mit. Am Nachmittag nehmen dann viele der Kinder an dem ebenfalls von der ICO finanzierten schulischen Förderunterricht teil („St. Francis After School Center“), mit dem die Lücken und Defizite aus der Zeit des Corona-Lockdowns ausgeglichen werden sollen.

 

Erstmals wird heuer auch in der zentralsyrischen Region Homs in den Pfarren Masskaneh und Toumine von der syrisch-katholischen Kirche ein ähnliches Programm angeboten, das sogar von Juni bis August (also drei Monate lang) dauert und von der ICO mit je knapp 5.000 € finanziert wird. In jeder Pfarre nehmen mehr als 100 Kinder daran teil und erfreuen sich an Sport, Basteln, Musik, Theater und Ausflügen.

 

Die ICO wünscht allen teilnehmenden Kindern und Jugendlichen viel Spaß und Freude!

Aktivitäten in Aleppo

Aktivitäten in Homs/Masskaneh



Erkundungstour des ICO-Delegierten in Kurdistan

Im Mai und Juni 2021 unternahm Daniel Zuhair, der lokale Delegierte der ICO in der nordirakischen Region Kurdistan, eine ausgedehnte Erkundungstour durch die christlichen Dörfer rund um die Stadt Zakho. Ziel war es, einerseits die vielfältigen in den vergangenen Jahren von der ICO in diesen Dörfern finanzierten Hilfsprojekte wieder einmal zu besuchen und sich ein Bild von der aktuellen Situation vor Ort zu verschaffen. Darüber hinaus wollte er mehr über die drängendsten Probleme und Bedürfnisse der Menschen erfahren, damit neue Hilfsaktivitäten zielgerichtet geplant werden können. Die mit Finanzierung der ICO in den vergangenen Jahren realisierten Projekte decken eine unglaubliche Bandbreite ab: Von der Errichtung von Pfarrhöfen und Pfarrkindergärten sowie deren Ausstattung über die Finanzierung von Bussen für den Schülertransport, den Ankauf von Traktoren für die Landwirtschaft und von Notstromgeneratoren, der Errichtung von Gewächshäusern, der Anlage von Fußballplätzen bis hin zur Verteilung von Schafen, Hühnern, Bienenstöcken an Landwirte und von Nähmaschinen an Frauen. Dazu kommt die oftmalige Verteilung von Lebensmittelpaketen für bedürftige Familien und von Kerosin zum Heizen im Winter.

 

Daniel Zuhair traf bei diesen Besuchen jeweils den örtlichen Pfarrer, den „Mokhtar“ (Bürgermeister oder Dorfvorsteher) sowie Bewohnerinnen und Bewohner des jeweiligen Dorfes, wobei er darauf achtete, dass möglichst alle Altersgruppen vertreten waren, um sich entsprechen Gehör zu verschaffen. Zahlreiche neue Anliegen wurden an ihn in der Hoffnung herangetragen, dass die ICO hier helfend tätig werden möge. Auch hier reichen die Wünsche von diversen Renovierungen über die Reparatur eines Wasserreservoirs bis zum Ankauf von Computern, von der Errichtung eines Kinderspielplatzes über Material und Spielgeräte für Kindergärten bis zum Ankauf von Notstromgeneratoren. Die Auswertung der Ergebnisse und die Priorisierung der Wünsche nach Dringlichkeit und Relevanz wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, aber sicherlich werden heuer noch einige Anliegen umgesetzt und realisiert werden können.



Eine warme Mahlzeit pro Tag

Gemeinsam mit unserem Projektpartner der lateinische (römisch-katholische) Pfarre von Aleppo wollen wir eine Sozialküche ins Leben rufen, um Bedürftigen (alleinstehende Alte, Menschen mit Beinträchtigung, Kranke,..), die nicht selbst kochen können oder es sich nicht leisten können, an sechs Tagen in der Woche eine warme Mahlzeit sichern.

 

Bitte helfen Sie dabei mit!


So berichtet die Wochenzeitung "die Tagespost" in der Ausgabe vom 4. Juni 2021 über unser wichtiges Projekt "Suppenküche Aleppo" in Syrien.

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DieTagespostNr22-2021 S7.pdf
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Zahlschein gesamt Belichtung_komp.pdf
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Chaldäischer Erzbischof von Erbil im Interview zum Papstbesuch

Vielleicht haben Sie ja in der einen oder anderen Weise

den historischen Besuch von Papst Franziskus im Irak

Anfang März dieses Jahres mitverfolgt? Die Visite des Heiligen

Vaters war jedenfalls ein beeindruckendes Ereignis. Wir haben dies zum Anlass genommen unsere Partner und Freunde im Irak zu Wort kommen zu lassen. Den chaldäischen Erzbischof von Erbil, Bischof Warda haben wir um ein Interview gebeteten.

Wie hat er den Papstbesuch erlebt und was könnte das für eine

hoffentlich bessere Zukunft des Irak und seine Menschen

einschließlich der Christen bedeuten? Auf diese und noch mehr Fragen antwortet uns Bischof Warda!

                                                    Lesen Sie hier das vollständige Interview

Download
Samen der Vergebung_Bischof Warda.pdf
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https://religion.orf.at/stories/3206597/

https://www.kathpress.at/goto/meldung/2022276/

Unterstützung durch die Salzburger Landesregierung:

Der Gesamtumfang für das Projekt in St. Josef beträgt 24.000 € (wobei die Salzburger Landesregierung die Hälfte beisteuern wird) und für das Projekt in Baskinta 28.500 € (wovon die Salzburger Landesregierung 15.000 € beitragen wird). Die ICO bedankt sich bei den beiden Solidaritätsgruppen und der Salzburger Landesregierung sehr herzlich für die wertvolle Unterstützung.

In Salzburg gibt es zwei sehr aktive Initiativen, die die Arbeit der ICO im Libanon tatkräftig unterstützen. Das eine ist die schon seit längerem existierende Solidaritätsgruppe „Zukunft für den Libanon“ aus Koppl, die vom früheren Pfarrer des Ortes, Rudolf Weberndorfer, ins Leben gerufen worden war. Diese Gruppe unterstützt seit ihrer Gründung über die ICO die Schule St. Vinzenz der Schwestern von Besançon in Baskinta im Libanongebirge. Nach seinem Wechsel in den Pfarrverband Glemmtal gründete Rudolf Weberndorfer nach dem Vorbild der Koppler Initiative auch in der Pfarre Maishofen eine neue Selbstbesteuerungsgruppe, die den Namen „Hilfe für Kinder in Nahost“ trägt und die Schule St. Josef der Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun unterstützt. Beide Initiativen haben zu Jahresbeginn Projekte über den Entwicklungspolitischen Beirat bei der Salzburger Landesregierung eingebracht, die bei der kürzlich stattgefundenen Frühjahrssitzung des Beirates erfreulicherweise bewilligt wurden. In der Schule St. Josef kann so die Arbeit eines Spezialistenteams mit traumatisierten und verhaltensauffälligen Kindern sowie Kindern mit schulischem Rückstand ein weiteres Jahr fortgesetzt werden. Und in der Schule St. Vinzenz in Baskinta sollen die völlig veraltete Schulbibliothek sowie der Saal für den Biologie-, Physik- und Chemie-Unterricht von Grund auf modernisiert und renoviert werden.



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