Projekte im Libanon

Libanon-Beirut: Suppenküche „Cuisine de Marie“

Der verheiratete maronitische Priester Hany Tawk, der sich selbst als „Priester der Straße“ bezeichnet, war - so wie alle Libanesen - schockiert über das verheerende Ausmaß an Leid, Not und Zerstörung, das die verheerende Explosionskatastrophe vom 4. August 2020 über die Hauptstadt Beirut gebracht hatte und empört über die staatliche Nachlässigkeit und Verantwortungslosigkeit, die diese Katastrophe erst ermöglicht hatte. Er wollte unbedingt auch ganz persönlich helfen und so bereitete er in den ersten Tagen nach der Explosion zusammen mit seiner Frau zu Hause bis zu 60 warme Mahlzeiten zu, die er an Personen verteilte, deren Häuser zerstört oder deren Küchen aufgrund der erlittenen Schäden noch nicht benutzbar waren. Der Bedarf war riesig und so „okkupierte“ er schon bald das Erdgeschoss eines desolaten, leerstehenden Fabrikgebäudes in der Nähe des Explosionsortes, um näher bei den Betroffenen zu sein. Hier sammelte er freiwillige Helfer um sich und gründete eine Suppenküche, die er „Cuisine de Marie“ („Küche von Maria“) nannte. Er adaptierte und renovierte auf eigene Kosten die große Halle, erbettelte oder kaufte mit Spenden die benötigten Küchengeräte und steigerte die Zahl der täglich ausgegebenen warmen Mahlzeiten auf aktuell bis zu 850 pro Tag. Jeder – gleich welcher Herkunft, Nationalität oder Religion, ob Einheimischer, Flüchtling oder Migrant – kann einfach vorbeibekommen und bekommt ein warmes Essen. Unterstützung dafür erhielt er von Beginn an von der französischen Orient-Hilfsorganisation „Oeuvre d’Orient“ und auch die ICO überwies bereits erstmalig einen Unterstützungsbetrag von 10.000 €, um dieses beeindruckende sozial Engagement zu unterstützen.

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Neues Bäckerei-Projekt mit den Lazaristen in Beirut/Libanon:

Bei seinem jüngsten Projektbesuch im Oktober 2021 konnte ICO-Projektkoordinator Stefan Maier auch die Bäckerei St. Vinzenz im Beiruter Armenviertel Karm El Zeytoun besuchen. Es ist dies das jüngste innovative Projekt des Sozialbüros der Lazaristen, das bereits seit einiger Zeit ein engagierter und verlässlicher Partner der ICO in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist – in der jüngeren Vergangenheit wurde das Sozialbüro bereits von der ICO im Rahmen der Corona-Nothilfe bei der Verteilung von Lebensmittel-Paketen an bedürftige Familien unterstützt.

 

In der Bäckerei, deren Gründung von einer Schweizer Stiftung mitfinanziert worden war, werden seit ihrer Gründung ca. 500 Bedürftige regelmäßig kostenlos mit Manouche versorgt. Manouche, auch bekannt als Manakish, ist eine Art libanesische Pizza, die – entweder mit Käse überbacken oder mit Zatar, einer orientalischen Gewürzmischung bestreut – warm zum Frühstück gegessen. Die ICO finanzierte mit 44.000 € die Ausweitung der Kapazitäten der Bäckerei, wodurch seit Mitte Mai 175 zusätzliche – nach strengen sozialen Kriterien ausgewählte – Familien (insgesamt ca. 400 Personen) auch regelmäßig mit Manakish versorgt werden. Stefan Maier begleitete bei seinem Besuch eines von zwei motorisierten Teams bei ihrer Tour durch die engen und verwinkelten Gassen der Beiruter Armenviertel Nabaa und Bourj Hammoud zur Verteilung der Manakish. Obgleich es natürlich eine vorbestimmte Route mit klar definierten Empfängern gibt, war es für Stefan Maier dennoch schön zu sehen, dass es genug Flexibilität gibt, um auch einen noch nicht registrierten Bettler im Rollstuhl mit einem Frühstück zu beschenken. Falls jemand einmal gerade nicht zu Hause war, wurden die Manakish in einem Plastiksack an die Haustür gehängt, während Familien in höheren Etagen Körbe an einem Seil auf die Straße hinunterließen, die dann mit dem leckeren Inhalt befüllt und hochgezogen wurden.

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Hilfe für Kinder — die beste Investition in die Zukunft

Die Schwestern vom Guten Hirten in der Ortschaft Hammana benö-tigt dringend finanzielle Unterstützung, um auch Kindern aus bedürftigen Familien, die angesichts der schlechten Wirtschaftslage die Schulkosten nicht aufbringen können, dennoch den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Schwestern in Hammana haben für das Schuljahr 2019/2020 insgesamt 6.500 Euro bei der ICO beantragt. Bitte helfen Sie mit!





Bessere Ausstattung für einen Schlaftrakt im Internat

Im Haus St. Josef der Barmherzigen Schwestern in Ajeltoun im Liba-nongebirge soll der Internatstrakt der Buben besser mit Teppichen und Vorhängen gegen die große Winterkälte und außerdem mit neu-er Bettwäsche für alle der dzt. 34 Buben ausgestattet werden, um diesen bessere Lebensbedingungen zu bieten. Für die bessere Ausstattung des Internattrakts für Buben ist ein Betrag von 7.000 Euro notwendig.




Spezialisten für bestmögliche Betreuung von Kindern

Im Haus St. Josef der Barmherzigen Schwestern in der Ortschaft Ajeltoun soll ein mehrköpfiges Spezialistenteam zur bestmöglichen Betreuung schwieriger, verhaltensauffälliger bzw. traumatisierter Kinder ins Leben gerufen werden. Der Orden benötigt jedoch Unterstützung bei der Bezahlung der Gehälter. Dank der großartigen Unterstützung  über den Entwicklungspolitischen Beirat  der Salzburger Landesregierung und der Solidaritätsgruppe "Hilfe für Kinder in Nahost" aus Maishofen ist dieses Projekt für das laufende Schuljahr 2020/2021 ausfinanziert.



Hilfe für Kinder - die beste Investition in die Zukunft

Es bedarf finanzieller Unterstützung für bedürftige Schüler in der Schule St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern von Besançon in Baskinta, deren Familien mit der Bezahlung des Schulgeldes überfordert sind. So soll verhindert werden, dass diese Kinder aus der Schule genommen werden.



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